Schulmensabau begonnen - Spatenstich unter „Corona-Bedingungen“

26.05.2020

(von Armin Einsele) Lange Zeit hatte man dem Spatenstich für den Mensaneubau entgegen gefiebert. Jetzt, nach zwei Jahren Vorlaufzeit und ausgerechnet in Zeiten der Corona-Krise, konnten endlich die Arbeiten aufgenommenen werden und der Spatenstich erfolgen.

Aus der vorgesehenen Großaktion mit Behördenvertretern, dem gesamten Gemeinderat, dem Lehrerkollegium und ganz besonders Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner Schule sowie der Ludwig-Guttmann-Schule und der Karl-Berberich-Schule als Kooperationsschulen wurde nichts. Ohne Publikum und mit Mund-Nasen-Schutz ausgestattet nahm stattdessen eine überschaubare Delegation, bestehend aus Bürgermeister Frank Burkard, Bauamtsleiter Notheisen, Architekt Peter Niemann, Rektor Patric Heiler, Konrektorin Bettina Hund, Schulhausmeister Jens Bindel und den Gemeinderatsmitglieder Sandra von Bergmann-Korn (CDU), Thorsten Moch (Freie Wähler) und Rolf Acker (SPD), den symbolischen Akt war.

Bevor es ans tatkräftige Werk ging, skizzierte Bürgermeister Frank Burkard den ungewöhnlich langen zweijährigen Werdegang des Projekts von der ersten Idee bis zum Spatenstich. Zunächst galt es zu prüfen, wo auf dem Schulcampus die für die Mittagsverpflegung der Ganztagsschüler benötigte Einrichtung hin soll. Nachdem der zunächst favorisierte Umbau des deaktivierten Lehrschwimmbeckens durchfiel, wurde man sich über einen Umbau der Lehrküche mit Anbau eines Speisesaals einig. Vom Architekturbüro Niemann kam dann auch schnell eine begeisternde Planung. Weniger begeistern konnten hingegen die zu erwartenden Kosten in Höhe von rund 2,1 Mio. Euro. Die Folge war ein zähes und zeitraubendes Ringen um möglichst hohe Landeszuschüsse und die mehrfache Vorlage von Nachweisen, Raum- und Nutzungskonzepten für eine schulübergreifende gemeinschaftliche Mensa-Nutzung.

Da aber lediglich der Umbau des Bestandsgebäudes förderfähig war und die Erich Kästner Schule als auslaufende Werkrealschule über vermeintlich freie Raumkapazitäten verfüge, musste man sich am Ende doch mit mageren rund 45.000 Euro Landesmittel begnügen. Immerhin hat der Landkreis für die laufende Mitnutzung der Mensa seine finanzielle Beteiligung zugesagt.
Rektor Patric Heiler freute sich über den langersehnten Baubeginn und das dem Ende entgegengehende Mensaprovisorium in der Schulaula. Er erwartet auch, dass die neue Mensa die ohnehin schon gute Inanspruchnahme des Ganztagsschulangebots in Kronau zusätzlich befeuern wird.

„Wir brauchen rund ein Jahr Bauzeit, zum Schuljahr 2021/22 sind wir fertig, wenn nichts Gravierendes dazwischen kommt“, informierte Architekt Peter Niemann, der schon den Anbau der Erich Kästner Schule vor 20 Jahren betreut hat und für den Bau der Außenstelle der Ludwig-Guttmann-Schule in Kronau vor 10 Jahren verantwortlich zeichnete.
Mit dem Wunsch auf eine zügige und vor allem unfallfreie Bauzeit wagten sich die Akteure dann in die Baugrube, um den symbolischen Spatenstich vorzunehmen.

 
 

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