Laurentiusweg

Katholische Pfarrkirche

Katholische Pfarrkirche Kronauzoom

Im Jahre 1401 wurde auf diesem Platz eine erste Kirche mit Friedhof errichtet.

Die neue und größere Kirche wurde im Jahre 1861 erbaut und im Jahre 1902 restauriert bzw. verschönert. Der Kirchturm wurde bereits im Jahre 1755 fertig gestellt. 1965/1966 wurde die Kirche nochmals erweitert. Im Rahmen der Ortskernsanierung wurde im Jahre 1997 der Kirchenvorplatz vergrößert.

Die Kirche ist dem Heiligen Laurentius geweiht.

„Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land..., so beginnt das gerne gesungene Kirchenlied von Joseph Mohr aus dem Jahre 1876. Ein Haus voll Glorie schauet“, so überschrieb man die Chronik der Kronauer Kirche in einem Flyer für die 150 Jahrfeier im Jahr 2011.

Wie in den meisten christlich geprägten Orten ist es egal aus welcher Himmelsrichtung man auf Dörfer und Städte zufährt, die jeweiligen Sakralbauten, Dome, Münster oder Kirchen, überragten alle Dächer weisen sicher den Weg in die Ortsmitten.

Betrachtet man die Kronauer Kirche aus der Nähe fallen die neuen, bei der jüngsten Generalsanierung eingefügten, gelben Sandsteine ins Auge und lassen erahnen wie strahlend schön die Pfarrkirche bei ihrer Errichtung ausgesehen haben muss. Schon befindet sich der Betrachter mitten in der Geschichte des Kronauer Gotteshauses, denn für den Kirchturm nutzte man die Fundamente und die ersten drei Stockwerke des Turms der ehemaligen Kirche.

Bereits im Jahre 1401 stand an gleicher Stelle eine Kirche, über deren Reparaturen Aufzeichnungen aus den Jahren 1688 und 1690 vorhanden sind. Bereits 1699 wurde der Kirchturm und 1719 das Langhaus der Kirche als baufällig beschrieben.

Immer wieder wurde über die Bau- bzw. Erhaltungskosten gestritten. Die Gemeinde war nicht in der Lage, die hohen Kosten zu tragen, während der Landesherr sich für die Erhaltungskosten nicht in der Pflicht sah.

Der Streit zwischen Gemeinde, Pfarrer und Obrigkeit über die Zuständigkeit für das Langhaus und den Chor währte viele Jahre, bis am 12.05.1763 die neu errichtete Kirche durch den Kardinal Fürstbischof Franz Christoph Freiherr von Hutten zum Stolzenberg geweiht werden konnte. Sie entstand nicht wie zuvor mit dem Langhaus entlang der Kirchstraße, sondern in Ost-West-Richtung.

Das Hauptportal dürfte unter dem Turm gewesen sein, diese Vermutung schürt ein Rest des Portalbogens, leider für den Kirchenbesucher nicht sichtbar, im ersten Obergeschoss des Kirchturms.

Schon im Jahre 1832 wurde über eine Vergrößerung der Pfarrkirche nachgedacht, weil diese lediglich Platz für 400 Gottesdienstbesucher bot, die Gemeinde aber auf fast 1000 Seelen angewachsen war. Wieder war es die strittige Finanzierung, die das Bauvorhaben lange verzögert hat.

Für die neue Kirche wurde in der Amtszeit des damaligen Pfarrers Bernhard Josef Mayland (1860 – 1864) am 23.04.1861 der Grundstein gelegt und bereits am 26.08.1862 konnte der Bischof von Speyer, Nikolaus Weiß, zu dessen Diözese Kronau damals gehörte, die neuen Kronauer Kirche weihen.

Von der originalen Ausstattung des Neubaus sind lediglich die Kanzel und das zentrale Altargemälde von Rudolf Gleichauf geblieben.

Die seitlichen Gemälde im Chor stammen aus der Zeit der ersten Kirchenrenovierung 1902/03. Auch die mit künstlerisch wertvollen Glasmalereien ausgestatteten, ausnahmslos von Kronauer Bürgern und Vereinen gespendeten Fenster, wurden bei der Sanierung zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eingebaut. Zum 100. Geburtstag erhielt die Pfarrkirche einen neuen Hochaltar aus graublauem, italienischem Marmor.

Zwei Weltkriege und die damit einhergehende Not waren Grund dafür, dass eine Erweiterung der Kirche erst 1965/66 unter Pfarrer Edmund Fleck (1951 – 1980) erfolgen konnte. Tradition und Moderne im Baustil gingen, dank der umsichtigen Abstimmung eine gefühl- und geschmackvoll Symbiose ein.

Der Chorraum wird durch die Statuen der Jungfrau Maria und des Heiligen Josef abgerundet, die anstelle der bisherigen Seitenaltäre ihren Platz fanden. Künstlerisch wertvoll ist auch der Figurenschmuck an den Längsseiten des Kirchenschiffs und die vierzehn vom Offenburger Bildhauer Kramer geschaffenen Holzreliefs die 1948 angebracht wurden und den Kreuzweg darstellen Auch hier konnte sich Pfarrer Bächle auf die Spendenfreudigkeit seiner Pfarrei verlassen.

Der Schluss des eingangs erwähnten Liedes tut kund wonach sich die Kronauer Katholiken in Ihrer Kirche in vielen Jahrhunderten sehnten: „Oh lass im Hause Dein uns all geborgen sein“.

Der Turm der Pfarrkirche beherbergt ein vierstimmiges Geläut. Die von der Glockengießerei Schilling in Heidelberg gegossenen auf die Töne F1, As1, B1 und C2 gestimmten Glocken sind Gewicht von 1.129, 594, 514 und 387 kg schwer. Am 18.12.1955 wurden diese durch Pfarrer Edmund Fleck geweiht.

 
 

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