Faschingsumzug in Kronau - Tausende ausgelassene aber friedliche Narrenschar rockt Kronau

27.02.2019

(von Frieder Scholtes) Das Prinzenpaar Prinzessin „Elena I. vum Elektrisch Licht“ und Prinz „Christian I. vum klingende Blech blickten huldvoll zufrieden vom Prunkwagen auf das tobende Narrenvolk, das zu Tausenden die Straßen und Gassen bevölkerte. Die Vielfalt der Ideen der Aktiven überrascht immer wieder, obwohl auch etliche Klassische unterwegs waren.

Das Besondere in Kronau sind nicht zuletzt die lizenzierten „Tankstellen“, an denen sich die Besucher mit Speis und Trank versorgen konnten und die, ob des schönen Wetters, wie zumeist „ausverkauft“ vermelden konnten. Zwischen zwölf und fünfzehntausend Zaungäste strömten über die Zufahrtsstraßen in die „City“. Bis auf kleine Sachbeschädigungen konnte die Ordnungskräfte „Keine besonderen Vorkommnisse“ vermelden.
„Das Schönste am Karneval ist, dass er nur einmal im Jahr stattfindet“, sagte Maisada Manet, aber noch mehr Fastnacht könnten viele Protagonisten gar nicht aushalten, zumal sich alle organisierten Fasenachter in der Region freundschaftlich unterstützen. So kamen die Fudiggl Guggemusik Waghäusel, die Longäbriggä Schlabbegugge, die Stobblhobbl Forst, die Kerrlocher Schnapp-Säck, die Basselschorra Büchenau, der „Mexikaner“ Spielmannszug Reilingen, die Weihermer Schneckerschleimer, nach Kronau und unterstützten die heimischen Guggemusiken Bärämaddl und Phoenix.
Der Musikverein Kronau sorgte für den „ohrgenehmen“ musikalischen Part.
Auch die Karnevalisten versagen nie den gegenseitigen Beistand. In Kronau präsentierten sich das Komitee KC Frösche St. Ilgen, der Elferrat Ubstadt, die Zeidämä Fasnachter, das Komitee aus Karlsdorf, der Spraddl-Shuttle aus Kirrlach und die Karnevalisten des HCC Hambrücken mit vielen musikalischen Einlagen und Vorführungen der zahlreichen Gardemädchen.
Eine Verpflichtung zum jeweiligen Gegenbesuch ist selbstredend.
Doch was wäre ein Umzug ohne die Inspiration der privaten oder Vereinsgruppen, wie die Quasselweiwa der Riewerdieb uund Radägickl, die Fastenachter der TSG Kronau, der TC Kiesbruch, die Zottlviecha, die Krunäma Umzugsweiwä und den Schäferhundeverein Kronau, der bereits zum 40. Mal teilnahm, mit ihren Ideen, ihrem handwerklichen Geschick und ihrer Bereitschaft auch etwas zu investieren. Auch der „Delphi“-Stammtischs die Gruppe Flotte Lotte und die „Solistin „Schduadess Hildegard alias Helga Kowohl, mischt mit ihren mannigfaltigen Verkleidungen und urkomischen Gebärden schon viele Jahre den Zug auf. Besucher aus der Nachbarschaft aber auch weiteren Umgebung nutzen das tolle Treiben in Kronaus Straßen und Gassen um an den Tankstellen und dem magischen Zirkel rund um den Festplatz ausgelassen zu feiern.
Immer wieder stockte der Zug den ausgelassenen Besuchern ein Tänzchen zu ermöglichen.
Kronau feiert seit fast einem halben Jahrhundert Straßenfastnacht und zieht immer wieder zig-tausende Besucher an.
Auch wenn oder gerade weil rund um den Narrenwurm die Jugendschutzgruppe des Landratsamtes, das Ordnungsamt und die Polizei ganz besonders auf den Jugendschutz achtete, gab es Viele die noch am Abend einem unbekannten Verfasser zustimmten. „Ich hab so einen Durst, dass ich vor Hunger ganz müde bin“.

Text: Frieder Scholtes/Bilder: Matthias Knecht, Lichtfänger

 
 

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