Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Behindertenbeauftragter)

Zuständig:

Herr Manfred Haas


Kontakt:
E-Mail: Behindertenbeauftragter@Kronau.de
Handy: 0151/15346477
Kirrlacher Straße 2, 76709 Kronau
Termine nach Vereinbarung

Juli 2020

Die Kronauer Pfarrkirche St. Laurentius ist barrierefrei

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste der Gemeinde Kronau,

Kronau ist seinem Ziel, Barrieren zu eliminieren, wieder einen Schritt näher gekommen. Wir haben es aus meiner Sicht erreicht, unsere Pfarrkirche barrierefrei zu machen. Mit der Aktion „Barrieremelder“ im Frühjahr 2017 wurde unter anderem auch der Bereich rund um unsere Pfarrkirche bewertet.
Die beiden Stufen hinter dem Altarraum, zu hohe Bordsteine und ein fehlender normgerechter Parkplatz für Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung wurden als „Barrieren“ benannt. Inzwischen wurden die beiden Stufen hinter dem Altarraum durch eine „Rampe“ ersetzt. In diesem Bereich wurde auch der Bordstein in der Kirchstraße abgesenkt, so dass man dort nur noch einen kleinen Höhenunterschied überwinden muss, um von der Straße auf den Gehweg zu kommen.

Ähnlich wurde im Bereich der Rampe beim Haupteingang der Kirche in Richtung Dorfplatz agiert. Auch hier wurde der Bordstein bis auf einen kleinen Höhenunterschied abgesenkt.
In einem letzten Schritt hat die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde einen guten Platz für einen Behindertenparkplatz ermittelt. Dieser befindet sich auch in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang der Kirche und ist konform zur Straßenverkehrsordnung ausgeschildert.
Was allerdings noch fehlt und wahrscheinlich noch länger fehlen wird, ist eine behindertengerechte Toilette in der Nähe der Kirche. Hier bleibt nur die Hoffnung, dass im Zuge der Neugestaltung des Bereiches vor dem Rathaus vielleicht eine Möglichkeit gefunden wird, eine behindertengerechte Toilette zu schaffen.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die daran mitgewirkt haben, dass unsere Pfarrkirche barrierefrei wurde, mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott“ bedanken. Damit wird es den Menschen, die mit körperlichen Einschränkungen leben, doch ein gutes Stück erleichtert, an den heiligen Messen teilzunehmen. Das ist gelebte Inklusion.
Gestatten Sie mir zum Schluss noch eine Bitte:
Achten Sie bitte beim Parken Ihrer Pkws darauf, dass die Gehwege nicht unzulässig zugeparkt werden. In der Vergangenheit ist dies leider mehrfach vorgekommen. Sehen Sie es als Akt christlicher Nächstenliebe, Fußgängern den Platz auf den Gehwegen zu lassen, den sie brauchen.
Besten Dank und beste Grüße!

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste Kronaus,

ich möchte Ihnen heute (in Auszügen) folgende Mitteilung weitergeben:
Quelle: Meldung aus der Sichtweisen 07/08 - 2020 (Zeitschrift des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. - DBSV) - Autor: Volker Lenk

Mehr Gelassenheit, mehr Verständnis
Manche blinde und sehbehinderte Menschen trauen sich kaum noch aus dem Haus, seitdem Corona den Alltag bestimmt. Nicht nur, dass die neue Situation es massiv erschwert, mit Seheinschränkung allein im öffentlichen Raum zurechtzukommen, parallel sinkt auch noch die Hilfsbereitschaft der sehenden Mitmenschen.
Eine Befragung des DBSV hat sich damit beschäftigt, zu welchen Problemen das führt und was Sehende zur Lösung beitragen können.
Der DBSV hat deshalb folgende Umfrage durchgeführt:
"Welche Unterstützung wünschen Sie sich von Ihren Mitmenschen?"
Hier auszugsweise die Ergebnisse, die zugleich als Tipps für sehende Menschen dienen können.

1. Hilfe anbieten
Dies ist niemals falsch und auch aus sicherer Entfernung möglich. Ein Satz wie "Die Dame mit dem weißen Stock - kann ich Ihnen helfen?" ist völlig in Ordnung.

2. Mit den Betroffenen sprechen
Sätze wie z.B. "Ich sage Ihnen gern Bescheid, wenn Sie dran sind.", "Einen Meter rechts von Ihnen ist ein Spender für Desinfektionsmittel." oder “Wenn Sie einen Schritt zurückgehen, stehen Sie hinter der Markierung.", sind für die Betroffenen extrem hilfreich.

3. Abstand halten
Viele Menschen mit Seheinschränkung bekommen nicht früh genug mit, wenn ein zu geringer Abstand droht. Deshalb sind sie darauf angewiesen, dass man ihnen ausweicht. Sollte das nicht möglich sein, weil man im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Rücken zur Wand steht: Einfach etwas sagen!

4. Busfahren
Seit der vordere Bereich in Bussen abgesperrt ist, können sehbehinderte und blinde Menschen nicht mehr wie gewohnt beim Fahrer einsteigen. Es wäre hilfreich, wenn jemand anbietet, die an der Haltestelle ankommenden Buslinien anzusagen und bei der Suche nach Bustür und Sitzplatz als "Navi" zu dienen.

5. Einkaufen
Viele Befragte haben Schwierigkeiten mit der Pflicht, einen Einkaufswagen zu benutzen, weil das den Einsatz ihres weißen Stockes unmöglich macht. Auch Abstandsmarkierungen, die mit dem Stock nicht ertastet werden können, sorgen für Probleme. In vielen Situationen wäre mehr Gelassenheit beim Personal und den anderen Kunden sehr willkommen.

6. Neue Regeln
Vielerorts wurden schriftliche Informationen ausgehängt, z.B. um die Zahl der Kunden zu beschränken, Eingang und Ausgang zu trennen oder das Hygiene-Konzept vorzustellen. Blinde Menschen würden die neuen Regeln gern beachten, können die Zettel aber nicht lesen und benötigen deshalb Unterstützung. Hinweise könnten beispielsweise vom Personal und anderen Kunden vorgelesen werden.

7. Kontraste
Viele Bereiche in Supermärkten, Arztpraxen, Bäckereien etc. sind in den vergangenen Wochen mit transparentem Plexiglas "verbarrikadiert" worden. Sehbehinderte Menschen stoßen sich daran die Köpfe und verbringen viel Zeit damit, die "Durchreiche" zu suchen. Was spricht dagegen, die Ränder der Scheiben mit kontrastreichem Klebeband zu markieren? Auch der Kontrast von Markierungsstreifen zum Fußboden könnte oft optimiert werden.

8. Masken
An alle Träger von Mund-Nasen-Bedeckungen geht die Bitte, besonders klar und deutlich zu sprechen, weil viele sehbehinderte Menschen nicht in der Lage sind, sprachbegleitende Gesten wahrzunehmen. Einige der Befragten wünschen sich Verständnis dafür, dass sie aufgrund einer bestimmten Seheinschränkung keine Maske tragen - sie könnten sonst gefährliche Hindernisse wie abwärts führende Treppenstufen nicht mehr erkennen.

9. Warteschlangen
Die neuartigen "Corona-Schlangen" mit Abstand zwischen den Wartenden sind für viele sehbehinderte und blinde Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Sie würden sich freuen zu erfahren, dass es eine Schlange gibt, ob sie zur Post oder zum Bäcker führt, wo man das Ende der Schlange findet und wann man vorrücken soll.

10. Verständnis
Zahlreiche Befragte geben an, dass sie sich kaum noch aus dem Haus trauen, aus Sorge, etwas falsch zu machen. Sie wünschen sich weniger Bemerkungen wie "Steht doch da" und "Warum nehmen Sie sich keine Begleitung mit?". Stattdessen wünschen sie sich mehr Gelassenheit, mehr Hilfsbereitschaft, mehr Kommunikation und mehr Verständnis für ihre Situation.
Soweit die Wünsche und Anregungen von sehbehinderten Menschen.

Meine Bitte an Sie:
Nehmen Sie Rücksicht auf Menschen mit Behinderung. Gehen Sie offen auf die Betroffenen zu, unabhängig davon, um welche Art der Behinderung es sich bei Ihrem Gegenüber handelt.
Bieten Sie Ihre Unterstützung an und investieren Sie etwas Zeit für Menschen, deren Alltag um so vieles schwieriger ist als der von gesunden Menschen. Setzen Sie, wenn möglich, die vorgeschlagenen Verbesserungen um. Sollten ich Sie dabei unterstützen können, wenden Sie sich bitte gerne an mich.
Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

(04.10.2018)

Rampen bei der Kirche und beim Ballreichplatz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste der Gemeinde Kronau,

wieder konnten von der Gemeindeverwaltung zwei Barrieren beseitigt werden, die durch die Aktion „Barrieremelder“ ermittelt wurden.

Die zwei Stufen auf der Rückseite der Kirche gibt es inzwischen nicht mehr. Damit in diesem Bereich der Zugang von der Kirchstraße zum Gehweg künftig ganz stufenlos wird, wurde die Absenkung des Bordsteines auch noch in Auftrag gegeben.

Im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz hinter dem Rathaus wurde eine kleine Rampe erstellt.
Damit können Rollator- und Rollstuhlfahrer*innen nun auch mal auf dem Ballreichplatz verweilen.
Diese Rampe ist zwar etwas steiler, als man es sich wünschen würde. Sie flacher zu gestalten war aber auf Grund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich.
Meine Frau und ich haben die Rampe inzwischen mehrfach befahren und wir sind ganz zufrieden damit.

Vielen Dank an alle, die an der Planung und Umsetzung mitgewirkt haben.


Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau
Manfred Haas

Rathaus
Kirche
 

(Juli 2018)

Kurze Bänke auf Kronauer Festen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste der Gemeinde Kronau,
Immer wieder stoßen Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen bei Veranstaltungen mit Festzeltbestuhlung (Biertischgarnituren) auf die gleichen Probleme. An der Stirnseite der Tische behindern die Tischfüße alle Rollstuhlfahrenden. An der langen Seite muss die vorhandene Bank entfernt oder verschoben werden, was zusätzliche Behinderung schafft und die Anzahl Sitzplätze minimiert.

Gemeinsam mit Michael Rech, Inhaber des Getränkefachmarkts Rothenberger und dem Inhaber der Firma Breuer Wohndesign/Schreinerei Michael Breuer konnte ich eine Lösung für künftige Feste in Kronau auf den Weg bringen.
Das Ergebnis: Einfach perfekt!
Michael Rech hat sich dazu bereit erklärt, zwei Bierbänke und zusätzlich 4 Füße zur Verfügung zu stellen. Michael Breuer übernahm den Umbau der „normalen“ Bänke. Er halbierte diese und brachte die zusätzlichen Füße an, so dass künftig anstatt einer langen Bank eine mit nur der halben Länge aufgestellt werden kann. Die entstehende Lücke schafft Platz für den Rollstuhl, den Rollator oder den Kinderwagen.
Herzlichen Dank für ihr Engagement, meine Herren!
Künftig werden auf allen Festen, welche vom Rothenberger-Getränkefachmarkt beliefert werden, kurze Bierbänke zur Verfügung stehen.

Für die Veranstalter stellt sich die Frage, wo diese kurzen Bänke am besten platziert werden sollten.
Mein Vorschlag wäre, sie im zentralen Bereich der Veranstaltung zu platzieren, am sinnvollsten an den Hauptwegen, weil da am meisten Platz zum Rangieren vorhanden ist.
Liebe Festbesucher, fragen sie beim Veranstalter nach, wo sich die „Halben“ befinden.
Sollten diese schon besetzt sein, bleibt ihnen leider nur die Möglichkeit, eine entsprechende Rückmeldung an den Veranstalter oder an mich zu geben.
Diese Aktion ist erst mal ein Test, ob diese Art Bestuhlung sinnvoll ist und sich bewährt!

Falls ja, wird sich zeigen ob die Anzahl der Plätze ausreicht oder ob künftig mehr solcher kurzen Bänke zur Verfügung stehen sollten.

An alle Besucher, die nicht auf diese besonderen Plätze angewiesen sind, habe ich die Bitte:
Halten sie die kurzen Bänke für die Personen frei, für die sie vorgesehen sind.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Fahrschulpräsentation

(27.04.2018)

Kurz nach meiner Benennung zum ehrenamtlichen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen (EBBMB) der Gemeinde Kronau kam ich auf die Idee, angehende Autofahrer/innen für die Belange dieser Menschen zu sensibilisieren.
Der Geschäftsführer der Fahrschule Larbig, Herr Robert Larbig, hat mir auf meine Anfrage die tolle Gelegenheit gegeben, dies innerhalb des Unterrichts zu tun.
Nachdem alles geklärt war und das Thema „Parken“ im Unterricht auf dem Programm stand, erhielt ich von Herrn Larbig eine Einladung in den Unterricht.
Zu Beginn hat er den angehenden Autofahrer/innen mein Amt und mich selbst vorgestellt.
Anschließend habe ich den jungen Leuten meine persönliche Situation geschildert (meine Frau ist an Multiple Sklerose erkrankt und sitzt seit mehreren Jahren im Rollstuhl) und dann die Präsentation abgehalten. Dabei wurden Themen behandelt, wie z. B. das Parken auf Gehwegen.
Oder die Vermeidung von Verkehrslärm und Abgasen.
Mit zum Teil recht anschaulichen Bildern und Formulierungen konnte ich den angehenden Autofahrer/innen verschiedene kritische Situationen erläutern.
Mich hat sehr gefreut, dass alle Anwesenden äußerst aufmerksam und interessiert bei der Sache waren. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
Zum Ende der Präsentation habe ich natürlich auch nachgefragt, wie der Beitrag bei den jungen Leuten angekommen ist.
Ob es ihnen etwas gebracht hat. Ob und was ich an dem Vortrag verändern sollte. Die Resonanz war durchweg positiv.
Herr Larbig und ich haben zum Abschluss noch vereinbart, dass wir diesen Beitrag bei nachfolgenden Kursen auch wieder abhalten wollen. Vielen Dank für dieses Angebot, Herr Larbig.

Es sei noch erwähnt, dass diese Präsentation meinen Amtskolleg/innen im Landkreis vorgestellt wurde. Inzwischen ist sie von mir zur freien Verwendung weitergegeben worden, weil darüber nachgedacht wird, das Konzept in anderen Gemeinden ebenfalls aufzugreifen.
Sollten Sie, liebe Leser/innen, Interesse an der Präsentation haben, sie ist auf der Internetseite der Gemeinde Kronau in den Bereichen „Mein Kronau – Behindertenbeauftragter“ zu finden.
Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie ähnliche Ideen haben.
Das gilt natürlich auch für den Fall, dass ich Sie anderweitig unterstützen könnte.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Präsentation

Larbig-Haas
 

Thema: Rücksichtsvolles Parken

Sie fahren mit dem Auto zum Einkaufszentrum. Es sind neben-einander zwei Parkplätze frei. Der Fahrer vor Ihnen parkt ein, steigt aus und ist ruck zuck verschwunden.
Sein Fahrzeug ragt 30 cm weit in den freien Parkplatz hinein, für Ihr Auto ist die Parklücke deshalb zu eng. Sie müssen sich einen anderen Parkplatz suchen. In der Nähe ist aber keiner mehr frei.
Was geht Ihnen in dieser Situation durch den Kopf?
Wie lange ärgern Sie sich über das Verhalten des Fahrers?

Stellen Sie sich bitte eine zweite Situation vor:
Sie kommen von der Arbeit nach Hause, wiederholt ist Ihre Garagenzufahrt von unterschiedlichen Fahrzeugen zugeparkt. Sie können nicht in ihre Garage fahren.
Was geht Ihnen in dieser Situation durch den Kopf?
Wie lange ärgern Sie sich über das Verhalten der Fahrer?

Stellen Sie sich bitte eine dritte Situation vor:
Sie schieben eine Person mit dem Rollstuhl durch Kronau oder einen Kinderwagen. Oder Sie sind mit einem E-Mobil unterwegs oder Sie begleiten jemanden, der mit dem Rollator gehen muss und Sie als stützende Begleitung braucht.
Auf Ihrem Weg zu Ihrem Ziel sind drei Autos auf den Gehweg geparkt. Sie kommen nicht daran vorbei, ohne den Gehweg zu verlassen zu müssen. Sie ahnen, was jetzt kommt.
Was geht Ihnen in diesen Situationen durch den Kopf?
Wie lange ärgern Sie sich über das Verhalten der Autofahrer?

Ich will anhand dieser Beispiele darauf aufmerksam machen, welche unmittelbaren Nachteile rücksichtslosen Parken mit sich bringen. Nicht nur, dass man das Hindernis irgendwie und oft auch gefährlich umgehen muss, man ärgert sich auch noch lange Zeit über das Verhalten mancher Leute.

Deshalb meine eindringliche Bitte an Sie alle:
Nehmen Sie Rücksicht aufeinander, besonders auf die Schwächeren in unserer Gesellschaft!
Wenn sie schon auf den Gehweg parken, halten Sie mindestens einen Meter Restgehwegbreite ein. Damit die Menschen, die den Gehweg brauchen, auch sicher und einigermaßen bequem darauf vorwärts kommen.
Und sprechen Sie mich an, wenn Sie mit ähnlichen Problemstellungen konfrontiert sind. Ich bemühe mich dann um Abhilfe.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste Kronaus

ich möchte mich Ihnen heute vorstellen:
Ich bin der ehrenamtliche Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der Gemeinde Kronau. Das ist der offizielle Titel für einen „Behindertenbeauftragten“. Ich benutze dafür gerne die Abkürzung EBBMB.
In der Sitzung vom 27. Juni 2017 hat Bürgermeister Frank Burkard dem Gemeinderat vorgeschlagen, mich zum „Behindertenbeauftragten“ zu bestellen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Für dieses Vertrauen und das Versprechen aller Beteiligten, mich nach besten Kräften zu unterstützen, möchte ich mich an dieser Stelle sowohl beim Bürgermeister als auch bei allen Gemeinderatsmitgliedern sehr herzlich bedanken.

Mein Name ist Manfred Haas, ich bin 1959 geboren und in zweiter Ehe mit Birgitta Haas verheiratet. Ich habe aus erster Ehe 2 Kinder, Birgitta hat 3 Kinder aus erster Ehe. Wir stammen beide aus Kronau und leben auch hier.
Meine Frau hat Multiple Sklerose (MS) und sitzt seit mehr als zehn Jahren dauerhaft im Rollstuhl. Deshalb sind wir auch Mitglied in zwei MS-Kontaktgruppen. Dort konnte ich neben unseren eigenen persönlichen Einschränkungen viele Auswirkungen von Körperbehinderungen und kognitiven Einschränkungen bei anderen Menschen kennenlernen. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut.

Diese Einschränkungen in Kronau und im Landkreis für die Betroffenen abzumildern, ist mir ein großes Anliegen. Deshalb mein Engagement in der Generationen Initiative Kronau (GIK) und als ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung (EBBMB). Ich möchte Betroffenen in Kronau als Ansprechpartner dienen, um mit ihnen Lösungswege für ihre Problemstellungen zu finden.
Die Unterstützung und Beratung der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats, um bei anstehenden Entscheidungen und Beratungen im Sinne von Betroffenen mit zu gestalten, sind Teil dieser Aufgabe. Ich kann dabei am meisten bewirken, wenn ich entsprechende Informationen und Unterstützung von den Betroffenen zu ihren eigenen Problemstellungen erhalte. Deshalb bitte ich Sie, kommen Sie aktiv auf mich zu!

Um bei meiner Tätigkeit als EBBMB allen Betroffenengruppen gerecht zu werden, nutze ich Kontakte zum Amt für Versorgung und Rehabilitation im Landratsamt Karlsruhe, zu allen bekannten Betroffenenverbänden und zu Kolleginnen und Kollegen anderer Gemeinden im Landkreis. Inzwischen bin ich recht gut vernetzt, so dass ich zumindest Ansprechpartner kenne, die bei entsprechenden Fragestellungen weiterhelfen können.
Was ich allerdings nicht leisten kann:
Ich selbst kann Ihre Problemstellungen nicht lösen.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Sie bei der Suche nach Lösungen zu unterstützen.

Mir selbst und allen anderen Beteiligten ist folgendes sehr wichtig
Ich unterliege der Schweigepflicht. Dadurch ist gewährleistet, dass alles, was mit mir besprochen oder schriftlich ausgetauscht wird, absolut vertraulich behandelt wird.
Sie erreichen mich wir folgt:
E-Mail: Behindertenbeauftragter@Kronau.de
Telefon: 0151/15346477

Es wird Sprechzeiten geben, die nach Vereinbarung stattfinden werden. Da ich berufstätig bin, ist dies natürlich nur nach Feierabend möglich. Ich bin gerne bereit, diese Gespräche bei Ihnen zu Hause zu führen, wenn das für Sie angenehmer ist. Ansonsten stellt die Gemeindeverwaltung einen Raum zur Verfügung.
Bitte nehmen Sie ausschließlich mit mir oder mit Frau Daniela Ledermann im Rathaus (07253/9402-38) Kontakt auf. Meine Frau Birgitta ist auf Grund ihrer Krankheit leider nicht mehr in der Lage, mir Rückrufbitten auszurichten oder Infos für mich zu notieren.
Für den Fall, dass ich nicht persönlich erreichbar bin, sprechen Sie bitte auf die Mailbox!

Nennen Sie dabei bitte deutlich Ihren Namen und die Telefonnummer, unter der ich mich bei Ihnen melden kann. Ich werde schnellstmöglich zurückrufen. Sollte ich mich nicht innerhalb von 1 - 2 Tagen bei Ihnen gemeldet haben, ist was schief gegangen (wenn z.B. die Verbindung schlecht war, konnte ich eventuell Ihre Kontaktdaten nicht richtig verstehen). Melden Sie sich dann bitte bei Frau Ledermann, sie wird mich schnellstens informieren oder probieren Sie es gerne noch mal bei mir.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung in Kronau

Manfred Haas


 
 

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