Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Behindertenbeauftragter)

Zuständig:

Herr Manfred Haas


Kontakt:
E-Mail: Behindertenbeauftragter@Kronau.de
Handy: 0151/15346477
Kirrlacher Straße 2, 76709 Kronau
Termine nach Vereinbarung

(04.10.2018)

Rampen bei der Kirche und beim Ballreichplatz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste der Gemeinde Kronau,

wieder konnten von der Gemeindeverwaltung zwei Barrieren beseitigt werden, die durch die Aktion „Barrieremelder“ ermittelt wurden.

Die zwei Stufen auf der Rückseite der Kirche gibt es inzwischen nicht mehr. Damit in diesem Bereich der Zugang von der Kirchstraße zum Gehweg künftig ganz stufenlos wird, wurde die Absenkung des Bordsteines auch noch in Auftrag gegeben.

Im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz hinter dem Rathaus wurde eine kleine Rampe erstellt.
Damit können Rollator- und Rollstuhlfahrer*innen nun auch mal auf dem Ballreichplatz verweilen.
Diese Rampe ist zwar etwas steiler, als man es sich wünschen würde. Sie flacher zu gestalten war aber auf Grund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich.
Meine Frau und ich haben die Rampe inzwischen mehrfach befahren und wir sind ganz zufrieden damit.

Vielen Dank an alle, die an der Planung und Umsetzung mitgewirkt haben.


Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau
Manfred Haas

Rathaus
Kirche
 

(Juli 2018)

Kurze Bänke auf Kronauer Festen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste der Gemeinde Kronau,
Immer wieder stoßen Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen bei Veranstaltungen mit Festzeltbestuhlung (Biertischgarnituren) auf die gleichen Probleme. An der Stirnseite der Tische behindern die Tischfüße alle Rollstuhlfahrenden. An der langen Seite muss die vorhandene Bank entfernt oder verschoben werden, was zusätzliche Behinderung schafft und die Anzahl Sitzplätze minimiert.

Gemeinsam mit Michael Rech, Inhaber des Getränkefachmarkts Rothenberger und dem Inhaber der Firma Breuer Wohndesign/Schreinerei Michael Breuer konnte ich eine Lösung für künftige Feste in Kronau auf den Weg bringen.
Das Ergebnis: Einfach perfekt!
Michael Rech hat sich dazu bereit erklärt, zwei Bierbänke und zusätzlich 4 Füße zur Verfügung zu stellen. Michael Breuer übernahm den Umbau der „normalen“ Bänke. Er halbierte diese und brachte die zusätzlichen Füße an, so dass künftig anstatt einer langen Bank eine mit nur der halben Länge aufgestellt werden kann. Die entstehende Lücke schafft Platz für den Rollstuhl, den Rollator oder den Kinderwagen.
Herzlichen Dank für ihr Engagement, meine Herren!
Künftig werden auf allen Festen, welche vom Rothenberger-Getränkefachmarkt beliefert werden, kurze Bierbänke zur Verfügung stehen.

Für die Veranstalter stellt sich die Frage, wo diese kurzen Bänke am besten platziert werden sollten.
Mein Vorschlag wäre, sie im zentralen Bereich der Veranstaltung zu platzieren, am sinnvollsten an den Hauptwegen, weil da am meisten Platz zum Rangieren vorhanden ist.
Liebe Festbesucher, fragen sie beim Veranstalter nach, wo sich die „Halben“ befinden.
Sollten diese schon besetzt sein, bleibt ihnen leider nur die Möglichkeit, eine entsprechende Rückmeldung an den Veranstalter oder an mich zu geben.
Diese Aktion ist erst mal ein Test, ob diese Art Bestuhlung sinnvoll ist und sich bewährt!

Falls ja, wird sich zeigen ob die Anzahl der Plätze ausreicht oder ob künftig mehr solcher kurzen Bänke zur Verfügung stehen sollten.

An alle Besucher, die nicht auf diese besonderen Plätze angewiesen sind, habe ich die Bitte:
Halten sie die kurzen Bänke für die Personen frei, für die sie vorgesehen sind.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Fahrschulpräsentation

(27.04.2018)

Kurz nach meiner Benennung zum ehrenamtlichen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen (EBBMB) der Gemeinde Kronau kam ich auf die Idee, angehende Autofahrer/innen für die Belange dieser Menschen zu sensibilisieren.
Der Geschäftsführer der Fahrschule Larbig, Herr Robert Larbig, hat mir auf meine Anfrage die tolle Gelegenheit gegeben, dies innerhalb des Unterrichts zu tun.
Nachdem alles geklärt war und das Thema „Parken“ im Unterricht auf dem Programm stand, erhielt ich von Herrn Larbig eine Einladung in den Unterricht.
Zu Beginn hat er den angehenden Autofahrer/innen mein Amt und mich selbst vorgestellt.
Anschließend habe ich den jungen Leuten meine persönliche Situation geschildert (meine Frau ist an Multiple Sklerose erkrankt und sitzt seit mehreren Jahren im Rollstuhl) und dann die Präsentation abgehalten. Dabei wurden Themen behandelt, wie z. B. das Parken auf Gehwegen.
Oder die Vermeidung von Verkehrslärm und Abgasen.
Mit zum Teil recht anschaulichen Bildern und Formulierungen konnte ich den angehenden Autofahrer/innen verschiedene kritische Situationen erläutern.
Mich hat sehr gefreut, dass alle Anwesenden äußerst aufmerksam und interessiert bei der Sache waren. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
Zum Ende der Präsentation habe ich natürlich auch nachgefragt, wie der Beitrag bei den jungen Leuten angekommen ist.
Ob es ihnen etwas gebracht hat. Ob und was ich an dem Vortrag verändern sollte. Die Resonanz war durchweg positiv.
Herr Larbig und ich haben zum Abschluss noch vereinbart, dass wir diesen Beitrag bei nachfolgenden Kursen auch wieder abhalten wollen. Vielen Dank für dieses Angebot, Herr Larbig.

Es sei noch erwähnt, dass diese Präsentation meinen Amtskolleg/innen im Landkreis vorgestellt wurde. Inzwischen ist sie von mir zur freien Verwendung weitergegeben worden, weil darüber nachgedacht wird, das Konzept in anderen Gemeinden ebenfalls aufzugreifen.
Sollten Sie, liebe Leser/innen, Interesse an der Präsentation haben, sie ist auf der Internetseite der Gemeinde Kronau in den Bereichen „Mein Kronau – Behindertenbeauftragter“ zu finden.
Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie ähnliche Ideen haben.
Das gilt natürlich auch für den Fall, dass ich Sie anderweitig unterstützen könnte.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Präsentation

Larbig-Haas
 

Thema: Rücksichtsvolles Parken

Sie fahren mit dem Auto zum Einkaufszentrum. Es sind neben-einander zwei Parkplätze frei. Der Fahrer vor Ihnen parkt ein, steigt aus und ist ruck zuck verschwunden.
Sein Fahrzeug ragt 30 cm weit in den freien Parkplatz hinein, für Ihr Auto ist die Parklücke deshalb zu eng. Sie müssen sich einen anderen Parkplatz suchen. In der Nähe ist aber keiner mehr frei.
Was geht Ihnen in dieser Situation durch den Kopf?
Wie lange ärgern Sie sich über das Verhalten des Fahrers?

Stellen Sie sich bitte eine zweite Situation vor:
Sie kommen von der Arbeit nach Hause, wiederholt ist Ihre Garagenzufahrt von unterschiedlichen Fahrzeugen zugeparkt. Sie können nicht in ihre Garage fahren.
Was geht Ihnen in dieser Situation durch den Kopf?
Wie lange ärgern Sie sich über das Verhalten der Fahrer?

Stellen Sie sich bitte eine dritte Situation vor:
Sie schieben eine Person mit dem Rollstuhl durch Kronau oder einen Kinderwagen. Oder Sie sind mit einem E-Mobil unterwegs oder Sie begleiten jemanden, der mit dem Rollator gehen muss und Sie als stützende Begleitung braucht.
Auf Ihrem Weg zu Ihrem Ziel sind drei Autos auf den Gehweg geparkt. Sie kommen nicht daran vorbei, ohne den Gehweg zu verlassen zu müssen. Sie ahnen, was jetzt kommt.
Was geht Ihnen in diesen Situationen durch den Kopf?
Wie lange ärgern Sie sich über das Verhalten der Autofahrer?

Ich will anhand dieser Beispiele darauf aufmerksam machen, welche unmittelbaren Nachteile rücksichtslosen Parken mit sich bringen. Nicht nur, dass man das Hindernis irgendwie und oft auch gefährlich umgehen muss, man ärgert sich auch noch lange Zeit über das Verhalten mancher Leute.

Deshalb meine eindringliche Bitte an Sie alle:
Nehmen Sie Rücksicht aufeinander, besonders auf die Schwächeren in unserer Gesellschaft!
Wenn sie schon auf den Gehweg parken, halten Sie mindestens einen Meter Restgehwegbreite ein. Damit die Menschen, die den Gehweg brauchen, auch sicher und einigermaßen bequem darauf vorwärts kommen.
Und sprechen Sie mich an, wenn Sie mit ähnlichen Problemstellungen konfrontiert sind. Ich bemühe mich dann um Abhilfe.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Gemeinde Kronau

Manfred Haas

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste Kronaus

ich möchte mich Ihnen heute vorstellen:
Ich bin der ehrenamtliche Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der Gemeinde Kronau. Das ist der offizielle Titel für einen „Behindertenbeauftragten“. Ich benutze dafür gerne die Abkürzung EBBMB.
In der Sitzung vom 27. Juni 2017 hat Bürgermeister Frank Burkard dem Gemeinderat vorgeschlagen, mich zum „Behindertenbeauftragten“ zu bestellen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Für dieses Vertrauen und das Versprechen aller Beteiligten, mich nach besten Kräften zu unterstützen, möchte ich mich an dieser Stelle sowohl beim Bürgermeister als auch bei allen Gemeinderatsmitgliedern sehr herzlich bedanken.

Mein Name ist Manfred Haas, ich bin 1959 geboren und in zweiter Ehe mit Birgitta Haas verheiratet. Ich habe aus erster Ehe 2 Kinder, Birgitta hat 3 Kinder aus erster Ehe. Wir stammen beide aus Kronau und leben auch hier.
Meine Frau hat Multiple Sklerose (MS) und sitzt seit mehr als zehn Jahren dauerhaft im Rollstuhl. Deshalb sind wir auch Mitglied in zwei MS-Kontaktgruppen. Dort konnte ich neben unseren eigenen persönlichen Einschränkungen viele Auswirkungen von Körperbehinderungen und kognitiven Einschränkungen bei anderen Menschen kennenlernen. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut.

Diese Einschränkungen in Kronau und im Landkreis für die Betroffenen abzumildern, ist mir ein großes Anliegen. Deshalb mein Engagement in der Generationen Initiative Kronau (GIK) und als ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung (EBBMB). Ich möchte Betroffenen in Kronau als Ansprechpartner dienen, um mit ihnen Lösungswege für ihre Problemstellungen zu finden.
Die Unterstützung und Beratung der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats, um bei anstehenden Entscheidungen und Beratungen im Sinne von Betroffenen mit zu gestalten, sind Teil dieser Aufgabe. Ich kann dabei am meisten bewirken, wenn ich entsprechende Informationen und Unterstützung von den Betroffenen zu ihren eigenen Problemstellungen erhalte. Deshalb bitte ich Sie, kommen Sie aktiv auf mich zu!

Um bei meiner Tätigkeit als EBBMB allen Betroffenengruppen gerecht zu werden, nutze ich Kontakte zum Amt für Versorgung und Rehabilitation im Landratsamt Karlsruhe, zu allen bekannten Betroffenenverbänden und zu Kolleginnen und Kollegen anderer Gemeinden im Landkreis. Inzwischen bin ich recht gut vernetzt, so dass ich zumindest Ansprechpartner kenne, die bei entsprechenden Fragestellungen weiterhelfen können.
Was ich allerdings nicht leisten kann:
Ich selbst kann Ihre Problemstellungen nicht lösen.
Ich sehe meine Aufgabe darin, Sie bei der Suche nach Lösungen zu unterstützen.

Mir selbst und allen anderen Beteiligten ist folgendes sehr wichtig
Ich unterliege der Schweigepflicht. Dadurch ist gewährleistet, dass alles, was mit mir besprochen oder schriftlich ausgetauscht wird, absolut vertraulich behandelt wird.
Sie erreichen mich wir folgt:
E-Mail: Behindertenbeauftragter@Kronau.de
Telefon: 0151/15346477

Es wird Sprechzeiten geben, die nach Vereinbarung stattfinden werden. Da ich berufstätig bin, ist dies natürlich nur nach Feierabend möglich. Ich bin gerne bereit, diese Gespräche bei Ihnen zu Hause zu führen, wenn das für Sie angenehmer ist. Ansonsten stellt die Gemeindeverwaltung einen Raum zur Verfügung.
Bitte nehmen Sie ausschließlich mit mir oder mit Frau Daniela Ledermann im Rathaus (07253/9402-38) Kontakt auf. Meine Frau Birgitta ist auf Grund ihrer Krankheit leider nicht mehr in der Lage, mir Rückrufbitten auszurichten oder Infos für mich zu notieren.
Für den Fall, dass ich nicht persönlich erreichbar bin, sprechen Sie bitte auf die Mailbox!

Nennen Sie dabei bitte deutlich Ihren Namen und die Telefonnummer, unter der ich mich bei Ihnen melden kann. Ich werde schnellstmöglich zurückrufen. Sollte ich mich nicht innerhalb von 1 - 2 Tagen bei Ihnen gemeldet haben, ist was schief gegangen (wenn z.B. die Verbindung schlecht war, konnte ich eventuell Ihre Kontaktdaten nicht richtig verstehen). Melden Sie sich dann bitte bei Frau Ledermann, sie wird mich schnellstens informieren oder probieren Sie es gerne noch mal bei mir.

Mit besten Grüßen

Ihr ehrenamtlicher Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung in Kronau

Manfred Haas


 
 

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