Fronleichnam in Kronau

01.06.2018

(von Frieder Scholtes) Fronleichnam ist in Kronau noch immer das Fest des „heiligsten Leibes und Blutes Christi“, das die katholischen Christen in großer Zahl in ihre Kirche lockte. Es ist ein Hochfest im Kirchenjahr, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie, in den Zeichen von Brot und Wein, gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich von mittelhochdeutsch vrône lîcham für „des Herren Leib“ ab.

In fremden Sprachen ist die lateinische Bezeichnung „Corpus Christi“ eingegangen.
In Süddeutschland waren früher Prozessionen durch die Straßen der Städte und Gemeinden obligatorisch, in Zeiten der großen Seelsorgeeinheiten ist das nicht mehr überall möglich.
In Kronau hat sich der Heimatverein vor wenigen Jahren für den Erhalt des christlichen Brauchtums eingesetzt.

Obwohl die Kronauer Pfarrgemeinde St. Laurentius ebenfalls in eine Seelsorgeeinheit eingebettet wurde, war man in der glücklichen Lage, pensionierte Priester in der Pfarrei zu haben, die bereit und überzeugt waren, dass man das Christliche Brauchtum pflegen müsse, das für viele Bürger unabdinglich zum Heimatgedanken gehört.

Der Heimatverein schuf Fakten und legte seither alljährlich einen großen Blumenteppich, der dem Allerheiligsten einen majestätischen Weg bereiten sollte. Fleißige Mitglieder drapierten nach Vorlagen am Vortag abertausende von Blüten auf große Holzplatten, die in der Pfarrkirche übernachteten und am Morgen vor Beginn des Hochamtes vor dem Haupteingang ausgelegt und vollendet wurden.
Die Gottesdienstbesucher bestaunten beim Kirchgang das gelungene Werk, über das der Priester unter dem Baldachin (Himmel) die Monstranz mit dem Leib Christi trug. Selbst am Nachmittag fand das Blumengemälde viele staunende Betrachter.

Die Freiwillige Feuerwehr führte die Prozession an und sicherte sie an den Zufahrten, der Musikverein spielte die christliche Begleitmusik, verschiedene Vereine zeigten ihre Fahnen, denen die Mitglieder folgten. Auch die politische Gemeinde mit Bürgermeister Frank Burkard, dessen Vorgänger Jürgen Heß und etlichen Gemeinderäte begleiteten mit vielen Gläubigen den frommen Zug.

Die Prozession führte über die Kirch- See-, Neu-, und Kirrlacher Straße und wurde an drei Altarstationen unterbrochen, bevor sie in der Kirche mit dem feierlichen Segen ihren Abschluss fand.

 
 

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