Kriege und Scharmützel gestern, Terror und Gewalt heute

21.11.2017

(von Frieder Scholtes) Vor 100 Jahren befanden sich viele Nationen im Ersten Weltkrieg, in den Soldaten drei Jahre zuvor mit viel Begeisterung gezogen waren. Längst war dieses Hochgefühl, angesichts der verlustreichen Schlachten, den brutalen Stellungsscharmützeln und der menschenverachtenden Kriegsführung, erloschen.

Noch unmenschlicher tobte die Kriegsmaschinerie im 2. Weltkrieg, der 65 Millionen Soldaten und Zivilisten das Leben kostete.

Zwar spricht man heute von einem, seit Kriegsende 72 Jahre währenden Frieden, was allerdings nur für Deutschland und Teile Europas gilt. Die weltweiten Kriege aus politischen religiösen oder ethnischen Gründen, haben während dieser Zeit annähernd gleich hohe Opfer gefordert. Den Toten gedenkt man in Deutschland und im Besonderen in Kronau seit vielen Jahren am Volkstrauertag.

Bürgermeister Frank Burkard zog in einer Prozession angeführt vom Musikverein „Harmonie“, gemeinsam mit dem Zelebranten des Gedenkgottesdienstes Regens Christian Heß, den Vereinen und den Bürgern Kronaus, direkt von der Pfarrkirche zu den Mahnmalen für die Opfer des Krieges 1870/71, des ersten und zweiten Weltkrieges auf den Friedhof. Die Feier begleiteten die Musiker, wie auch die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Armin („Blowing in the Wind/Die Antwort weiß ganz allein der Wind“) der Freiwilligen Feuerwehr (Ehrenwache) und die Zehntklässler der Werkrealschule Kronau, die mit einem, im Unterricht und bei einem Berlinbesuch erarbeiteten Beitrag beeindruckten. Ihre Schilder Botschaft „Frieden“ hatten sie in vielen Sprachen zum Kranz beim Ehrenmahl gesteckt.

Bürgermeister Burkard, sagte in seiner Ansprache „Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt, den gefallenen Soldaten der Weltkriege, den Opfer von Massakern und Genoziden. Wir gedenken der Toten der Diktaturen, politischer Ideologien, Glaubenskriegen und des Terrors in der Welt“.

Und weiter „Es waren unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, die damals zu Opfern wurden und es sind unsere Kinder, denen wir eine friedliche Zukunft ermöglichen wollen, es ist unsere Freiheit und Sicherheit, für die wir einstehen müssen“.

Er warnte vor den Diktatoren, den Ideologen, den Gotteskriegern und den Terroristen dieser Welt, die für die weltweite Entwicklung, die jener vor dem ersten Weltkrieg ähnlich sei und damals letztlich in die unkontrollierte Ur-Katastrophe mündete.
Das „Lied vom guten Kameraden“ gespielt durch die Musikkapelle, bewegte die meisten Anwesenden, denen der Bürgermeister für ihre Teilnahme an der Feierstunde dankte.

 
 

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