Optimaler Standort für Penny-Zentrale - Ansiedlung in Kronau belastet Verkehrsnetz nur gering

05.12.2017

(Text: Armin Einsele/Bilder: Frieder Scholtes) Rund 60 Interessierte waren in die Mehrzweckhalle gekommen, um sich über die angestrebte Ansiedlung der Penny Niederlassung Südwest in Kronau zu informieren. Zunächst verschaffte Bürgermeister Frank Burkard den Anwesenden einen Gesamtüberblick. Voraussetzung für die Investition des Lebensmittelhandelsriesen REWE bzw. dessen Discounter Penny im geplanten Gewerbegebiet „A 5 Quartier“ gegenüber der Tank- und Rastanlage in Autobahnnähe ist die Umlegung bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen.

Diesbezüglich herrsche Zuversicht; an der entsprechenden Anhörung hätten sich 209 von 323 Grundstückseigentümern beteiligt, lediglich 3 kritische Rückmeldungen seien zu verzeichnen. Mit stolzen 20 Euro werde jeder Quadratmeter Ackerland abgefunden; ein bislang nur einmal dagewesener Spitzenwert im Umland für Gewerbe-Bauerwartungsland, informierte der Verwaltungschef.

Zeitgleich zur Umlegung laufen mit der Bebauungsplanaufstellung und der Anpassung des Flächennutzungsplans weitere wichtige Verfahren. Für das neue Gewerbeland an der Autobahn ist ein im Flächennutzungsplan bislang dafür vorgesehenes Areal nördlich des bestehenden Gewerbegebiets in unmittelbarer Ortsnähe aufzugeben. Die zuständige Verwaltungsgemeinschaft Bad Schönborn-Kronau ist bereits aktiv. Burkard zeigt sich von einer gut-nachbarschaftlichen FNP-Lösung überzeugt.

Das komplexe Bebauungsplanverfahren als dritte Komponente beinhalte die Beteiligung vieler Behörden und Institutionen und die Einholung etlicher Gutachten, um insbesondere alle Umweltaspekte gebührend zu berücksichtigen. Neben dem Natur- und Artenschutz und dem Wasserrecht käme dabei dem Straßenverkehr mit die größte Bedeutung zu.

Nachdem Projektentwickler Jochen Dabelstein den aktuellen Stand der Planung vorgestellt hatte, ging der Verkehrsexperte Stefan Wammetsberger auf die Verkehrsbelange ein. Berechnet worden sei der entstehende Ziel- und Quellverkehr durch LKW-Fahrten und Mitarbeiter-PKWs für das gesamte Verkehrsnetz. Laut Wammetsberger berücksichtigten die detaillierten Darstellungen einen angenommenen Maximalfall. Hiernach beliefe sich die Verkehrszunahme für Kronau und Bad Schönborn auf maximal 200 Fahrzeuge an Werktagen, verteilt auf den ganzen Tag. „Trotz dieser Maximalansätze führt die Ansiedlung direkt an der BAB 5 in Kronau zu keinen maßgeblichen Verschlechterungen im nachgeordneten Verkehrsnetz. Insoweit ist der Standort optimal für ein Logistikzentrum“, schloss Stefan Wammetsberger. Jochen Dabelstein machte im Anschluss deutlich, dass diese Zahlen aus Sicht des Investors nicht erreicht werden.

Die abschließende Fragerunde fiel kurz aus. Der Befürchtung, da könnten Zahlen schön gerechnet worden sein, konnte mit Fakten begegnet werden. Weitere Themen waren eine ÖPNV-Anbindung des Areals für zunächst 450, im Endausbau bis zu 750 Mitarbeiter, die Luftschadstoffbelastung aufgrund der Verkehrszunahme und die Verfügbarkeit ausreichender Abstellflächen für LKWs auf dem Betriebsgelände.

 
 

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