Fronleichnamsprozession: Ausdruck Großer Volksfrömmigkeit

16.06.2017

(von Frieder Scholtes) Am Fronleichnamstag, der besonders in den südlichen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag ist, gedenken die katholischen Gläubigen dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. „Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“, sagte Jesus zu Brot und Wein und wollte somit die Allgegenwärtigkeit Gottes zum Ausdruck bringen. In katholischen Gemeinden, wird noch heute in Prozessionen eine geweihte Hostie in einem goldverzierten Gefäß, der Monstranz, als Leib Christi durch, mit aufwändigen Blumenteppichen verzierte Straßen getragen.

Der Heimatverein Kronau hat vor wenigen Jahren die Tradition des Blumenteppichlegens wieder aufleben lassen, und dank der Tatsache, dass in Kronau einige (im Ruhestand befindliche Priester) beheimatet sind, mit ihnen und dem Leiter der Seelsorgereinheit Bad Schönborn-Kronau Wolfgang Kesenheimer, die jährliche Fronleichnamstradition gerettet.

Dafür dankt der Heimatverein ganz besonders den geistlichen Ruheständlern und ihren befreundeten Kollegen, die trotz der Hitze, auch in diesem Jahr den anstrengenden frommen Marsch durch die Kronauer Straßen auf sich genommen haben. Aber auch dem Bürgermeister, den Gemeinderäten, der Freiwilligen Feuerwehr, den Vereinen, die mit Fahnen und Standarten, mit Gesang und Musik die Prozession umrahmten, sei gedankt. Auch wenn der Teilnehmerkreis etwas kleiner geworden ist, spürt man, dass die Kronauer Dorfgemeinschaft funktioniert.

Die Kronauer Volksfrömmigkeit ist und war legendär und drückt sich in den Bräuchen und Gepflogenheiten aus. Dazu gehörte auch das mit großer Inbrunst von den Gläubigen gesungene, vom Musikverein Harmonie intonierte, die große Kubatur des Kirchenschiffs erfüllende, von allen Kirchenglocken begleitete und großer Hoffnung Ausdruck gebende Abschlusslied: „Großer Gott wir loben dich …, wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit“.

 
 

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