Investor will in Kronau das „Betreute Wohnen“ ausbauen.

14.12.2017

(von Frieder Scholtes )Ein Investor plant der Erfolgsgeschichte „Betreutes Wohnen in Kronau“ ein weiteres Kapitel anzufügen. Die sich in Gründung befindliche SenIVest GmbH stellte ihr Vorhaben im Gemeinderat vor. Inspiriert hatte die Firma die gute Entwicklung des bestehenden Betreuten Wohnens d.h. ein sich abzeichnender Erweiterungsbedarf, etliche Anfragen potentieller Wohnungsabnehmer und Umfragestudien.

Bei der Umsetzung des Vorhabens orientiert sich SenIVest architektonisch am bestehenden „Betreuten Wohnen“ in der Bahnhofstraße. Das mit der Planung beauftragte Architekturbüro Sand und Partner berücksichtige eine hohe Flexibilität für Anpassungen an individuelle und künftige Marktbedarfe z.B. größere Wohnungen für ältere Paare, und neue Gesetzesanforderungen. Attraktivität durch hochwertige Materialen und Bauausführung sind ebenfalls vorgesehen, führte Architekt Herbert Sand aus.
Insgesamt sollen 10 Wohneinheiten mit je 65 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. Vorgesehen ist auch der Einbau von digitalen „Altersgerechten Assistenzsystemen für ein selbstbestimmtes Leben“ (Sturzsensoren, Kommunikationssysteme, Gerätesensoren, etc.) Die Planung sieht im Erdgeschoss daneben eine Tagespflegeeinrichtung vor.
Auf dem vorgesehen Grundstück in der Bahnhofstraße 15, das wie das dahinter liegende Areal im Eigentum der Gemeinde ist, stehen derzeit noch Gebäude, die dem Neubau weichen müssen. Wie der bestehende östliche Baukörper soll die neue Einrichtung als lang gestreckter Baukörper errichtet werden.
Die Grundstücke müssen durch den Investor gekauft werden, der Bebauungsplan Bahnhof-Bachstraße muss überarbeitet und angepasst werden. Der Gemeinderat stimmte der Planung des Investors im Grundsatz zu und ist auch bereit die Flächen abzugeben.
Weitergehend stimmte das Gremium der Entnahme von Grundwasser als Brauchwasser durch die Fa. Heidelberger Kalksandstein GmbH aus Brunnen auf dem Werksgelände zu.
Zustimmung fand auch eine Änderung der Feuerwehrentschädigungssatzung, welche eine moderate Erhöhung und Ausweitung der Entschädigungen für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige bezweckt.
Der Rat stimmte auch für eine  Modernisierung der Ortseingangsbeschilderung und fasste den Satzungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans „Nördlich der Bahnhofstraße“.
Ferner betrauten die Gemeinderäte die „Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK)“ mit der Erbringung der Gemeinwohlaufgaben im Rahmen des Breitbandausbaus.


 
 

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