Beliebte Waldrandidylle - Sommeralltag der Kronauer Senioren.

31.08.2017

(von Frieder Scholtes) Die Radler, die den schönen Sommertag nutzend auf dem Hardlacher Weg dem Kronauer Lußhardtsee zustrebten, hatten auf Höhe des Waldkreuzes keine Wahl. Sie mussten das Tempo zügeln und außer der dort installierten Schranke auch die etliche Fahrzeuge um kurven.

Dennoch  murrte niemand, vielmehr hatten die meisten einen freundlichen Gruß an die muntere Gesellschaft die auf den von der Gemeinde aufgestellten Bänken Platz genommen hatten.
Die Fahrzeuge waren etliche  Elektromobile und Fahrräder, die den lachenden Damen und Herren gehörten, die sich zum täglichen Stell-Dich-ein den idyllischen Waldrand, mit Blick auf den Letzenberg, ausgesucht hatten. Was den Ort auch besonders anziehend macht, sind die mächtigen Schatten spendenden Bäume, die selbst die größte sommerliche Hitze absorbierten.
Die Besucher wirkten aufgekratzt, denn die Gesprächsthemen waren, den freundlichen Gesichtern nach, sichtlich froher Natur.
Hier tauschten sich die zwischen 65 und 90 Jahre alten Kronauer (auch Auswärtige sind willkommen) über die Alltagsthemen aus, erzählten sich die Neuigkeiten aus dem Dorf, dessen Kirchturm aus der Ferne daran erinnerte, was man hier betrieb. Nicht immer ganz ernst gemeinte sogenannte Kirchturmpolitik, wogegen die globalen Ereignisse zwar kommentiert wurden, aber meist mit einem resignierenden „die mache doch was sie wolle“ abgehakt wurden.
Viel wichtiger waren die Handball Ergebnisse der Rhein-Neckar-Löwen und die Frage was und wann an Stelle des ehemaligen „Gasthauses zum Lamm“ gebaut würde.
Dann kam die Witzerunde zu der fast jeder seinen Lieblingswitz beitragen durfte. Nach einem vermeintlich zweideutigen Wort wurde der Allmächtige mit einem Blick auf die Jesusfigur am Kreuz, schnell um Nachsicht gebeten.
Die Runde war an diesem Tag besonders gut besucht, nicht zuletzt weil ein Kronauer Geschäftsmann, angekündigt hatte ein Vesper zu spendieren, das schließlich auch recht üppig ausfiel.
Da wurde der verfrühte Aufbruch eines Mitbesuchers mit der Entschuldigung „Zu mir kommt um fünf die Sozialstation“, verständnisvoll akzeptiert.
Ein „Mingolsheimer“ Landwirt ward sogar in die Runde aufgenommen, denn so konnte man viel besser gegenseitig über die jeweiligen Eigenheiten der beiden Nachbargemeinden frotzeln.
Schnell war jedoch die Einigkeit und vor allem die Demut der schönen Natur gegenüber, hergestellt und man war dem Altvorderen Vinzens Heilmann, der das Waldkreuz vor 118 Jahren gestiftet hatte, ob seinem nachhaltigen edlen Werk dankbar. Morgen da kommt man wieder, schließlich durfte man nicht versäumen, wenn der Mingolsheimer Landwirt seine Einladung zu einem Vesper auf dem Bauernhof terminiert.

 
 

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